FC Carl Zeiss Jena 2 - 0 TSG Neustrelitz

5. March 2017 - 14:05 Uhr - Ernst-Abbe-Sportfeld
Nordkurier, 06.03.2017 von Matthias Schütt
Das Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena ist einfach kein gutes Pflaster für die Fußballer der TSG Neustrelitz. Auch das fünfte Auswärtsspiel in Thüringen in der Regionalliga-Historie brachte kein Erfolgserlebnis für den Tabellenletzten aus Mecklenburg-Vorpommern.
Am Sonntag verlor die TSG-Truppe beim Spitzenreiter aus Jena mit 0:2 (0:2). Mit fünf Punkten sind die Residenzstädter von TSG-Coach Achim Hollerieth weiterhin abgeschlagener Tabellenletzter. Die Oberliga droht. „Wir sind gut in das Spiel gekommen. Haben gut gestanden und wollten mutig sein in unserer Situation. Jedoch bringt es leider nicht viel, hinten nur gut zu stehen. Beim 0:1 haben wir geschlafen. Da stimmte die Zuordnung absolut nicht. Jena schießt in der ersten Halbzeit dreimal auf das Tor und trifft zweimal. Das ist auch eine Art Qualität. Jetzt kommen für uns die Spiele, wo wir Punkte sammeln müssen“, so der 43-Jährige nach der erneuten Pleite.
Nur vier Tage nach dem peinlichen Pokalaus beim MV-Verbandsligisten MSV Pampow (1:3) zeigten die Neustrelitzer ein anderes Gesicht und boten aus einer defensiven Grundordnung heraus ein passables Spiel. Keine Ehrfurcht vor dem Tabellenführer aus Jena war zu Beginn zu erkennen.
Die TSG-Elf hielt frech dagegen, und ein Kopfball von Alexander Schmitt (16.) nach einer Ecke ging über die Latte. Dann aber zeigten sich die Jenenser eiskalt und erzielten in Minute 23 das 1:0. Wie schon so oft kassierten die Neustrelitzer nach einer Standardsituation den Gegentreffer. Ein Freistoß des Gastgebers konnte nicht entscheidend geklärt werden, und Matthias Kühne traf zum 1:0. Die Hausherren waren nun am Drücker und legten nur sieben Minuten später nach. Dominik Bock traf zum 2:0. Dies war auch gleichzeitig der Endstand, da vor allem die Offensive der TSG an diesem Tage zu harmlos war.
Nun bereiten sich die Neustrelitzer auf das Duell am Freitagabend gegen den Aufsteiger und Ex-Hollerieth-Club FSV Union Fürstenwalde (Anstoß 19 Uhr/Parkstadion) vor. Alles andere als ein Sieg wäre sicher der nächste Schritt in Richtung Oberliga.
TSG Neustrelitz: Junghan – Okumura, Covic, Zeugner, Luksik – Abbruzzese (79. Lukesch), Schmitt, Campagna, Pütt – Edeling (67. Bernhardt), Celani (59. Zazai)